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Was wir 2022 gewinnen können

Gedanken zum Jahreswechsel


 

Inzwischen sind wir auf dem Weg ins dritte Pandemiejahr. Viele Menschen sind wütend. Die Impfung war das Versprechen, das nicht gehalten wurde. Das Virus lässt sich nicht plötzlich aufhalten. Die Welt läuft nicht nach Plan. Daher sollten wir aufhören, uns gegenseitig die Schuld für etwas zu geben, das wir nicht vollständig beherrschen können: Die Natur.

Wie wäre es, wenn wir weniger auf das blicken, was wir nicht geschafft haben, sondern vielmehr auf das, was wir geschafft haben? Wenn wir aufhören uns zu vergleichen, uns nicht schlecht reden oder für etwas Besseres halten. Wir sollten nicht den Hass mit Hass niederbrüllen, sondern die Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft feiern, die wir in diesem Jahr erlebt haben. Feiern wir die besonderen Menschen in unserem Leben. Sehen wir nicht nur, was uns trennt, sondern auch, was uns verbindet.

Wir sollten aufhören, uns an die Vergangenheit zu klammern. Die Veränderung kommt und wir ergreifen sie als Chance, gehen mutig voran, in dem Wissen, dass es gut werden kann. Wir haben keine Angst vor der Zukunft. Alles endet und alles beginnt von neuem. Und wer kann schon das ewige Rad der Zeit aufhalten? Die Welt ist größer als das was wir sehen und verstehen können. Was wir nicht ändern können, müssen wir akzeptieren. Was wir nicht akzeptieren können, müssen wir ändern.

Wir müssen uns immer wieder frei von dem machen, was andere von uns erwarten. Unser Glück liegt nicht außerhalb von uns, irgendwo in die Zukunft. Wir leben nicht irgendwann, sondern jetzt. Wir können dazu stehen, wer wir sind. Wir müssen nicht jemand anderes sein, brauchen uns nicht verstecken. Wir haben Entscheidungen getroffen, die wir uns vergeben müssen. Aber wir haben auch Entscheidungen getroffen, für die wir uns danken können.

Wenn es einen Sinn im Leben gibt, dann ist es das Leben selbst. Wer Leben schenkt und gesund erhält, verleiht seinem eigenen Leben diesen Sinn. Wer lebt, um Leben zu zerstören, zerstört sich selbst. Während wir Maria heiligsprachen, haben wir Müttern ihre Bedeutung für das Leben abgesprochen. Und dennoch sind sie es, die unser Herz das erste Mal zum Schlagen bringen. In unserer Welt zählen andere Dinge. Dinge, die Männer vollbringen. Doch wir sollten uns davon nicht beeindrucken lassen. Wir müssen uns selbst wichtig nehmen und das, was wir leisten.

Es kommt nicht darauf an, ob wir allen gerecht werden. Es kommt darauf an, ob wir das tun können, was uns glücklich macht. Es kommt nicht auf ein ganzes Leben an, sondern auf die besonderen Momente, die wir festhalten. Es kommt nicht darauf an, was wir falsch gemacht haben, sondern was wir richtig machen. Es kommt nicht darauf an, was wir verloren haben, sondern was wir noch gewinnen können. Es kommt nicht darauf an, wer oder was wir sind, sondern für wen. Wir müssen nicht jedem gefallen, aber wir müssen auch keinen Krieg führen. Wenn wir die andere stärken, stärken wir uns selbst. Frauen, lasst uns mehr zusammen halten. Lasst uns aneinander glauben.

Ich wünsche uns ein starkes Jahr 2022.

Eure Aura

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