Die Reform des Paragrafen 219A

Ein Kommentar


Derzeit bestimmt wieder ein hochemotionales Thema Politik und Medien : Der Paragraf 219a. Er sieht ein Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche vor. Gestern wurde im Deutschen Bundestag eine Reform beschlossen, die es Ärzten erlaubt, über Abtreibungen zu informieren. Kritiker wollten den betreffenden Paragrafen ganz abschaffen.

Natürlich sollte jede Frau selbst über ihren Körper bestimmen dürfen. Natürlich muss es ihr frei stehen, sich für oder gegen eine Schwangerschaft zu entscheiden und sich auch darüber informieren dürfen. Mutterschaft ist schließlich keine Lappalie, sondern eine Verpflichtung auf Lebenszeit.

Vor diesem Hintergrund verwundert es schon, dass es in einer „freiheitlich-demokratischen Gesellschaft“, in der die Frauen angeblich die selben Rechte genießen, wie die Männer, überhaupt noch so etwas gibt, wie ein Werbe- bzw. Informationsverbot für Schwangerschaftsabbrüche.

Sieht man sich jedoch an, in welch schwierige Lagen Mütter geraten können, welche Opfer sie bringen müssen und welch struktureller Diskriminierung sie tagtäglich ausgesetzt sind, wird nachvollziehbar, weshalb der Gesetzgeber es den Frauen möglichst schwer machen muss, sich gegen ein Kind zu entscheiden. Dabei sind wir in Deutschland bereits heute in der Situation, in der sich immer weniger Frauen bewusst für eine Mutterschaft entscheiden. Es scheint, als wären sie seit Jahren in eine Art „Gebärstreik“ getreten. Dies betrifft vor allem gut ausgebildete, sozial-ökonomisch besser gestellte Gesellschaftsschichten, in denen sich die Frauen mit ihren Berufen identifizieren können.

Was uns aber die Debatte um den Paragrafen 219a, ähnlich auch die Debatte um #regrettingmotherhood vor vier Jahren, schuldig bleibt, ist die Antwort auf die Frage, warum wir in einer Welt leben, in der sich Frauen bewusst gegen Kinder entscheiden (müssen)? In der, wenn sie sich doch dafür entscheiden, es später bereuen werden könnten. In der die Frauen selbst zu den schärfsten Gegnern der Mutter geworden sind. In der offensichtlich die Freiheit und Emanzipation der Frau mit der Geburt ihres Kindes endet.

Es ist wichtig, dass Frauen das Recht haben, selbst darüber zu entscheiden, ob sie Mutter werden wollen. Zwingt man sie zur Mutterschaft, kann das, neben psychischen Belastungen, fatale  Auswirkungen auf die Beziehung zum Kind haben.

Noch viel wichtiger ist jedoch puttygen download windows , dass es Frauen leichter gemacht wird, sich für  eine Mutterschaft zu entscheiden. Dass Frauen gar nicht erst in die Lage versetzt werden, sich dagegen entscheiden zu müssen. Dass Mütter nicht nur Anerkennung für ihre Leistungen erhalten, sondern auch Entlastung und umfangreiche Unterstützung. Dass Mutterschaft nicht automatisch das Ende ihrer Freiheit und ihrer Selbstbestimmung bedeutet. Dass Frauen letztlich einfach das bekommen Downloading PuTTY and WinSCP , was sie brauchen, um neues Leben aus tiefstem Herzen bejahen und freudig in Empfang nehmen zu können.

Ein guter Anfang wäre es, wenn sich jede Frau (und jeder Mann) zur Abwechslung mal daran erinnert, dass es sie ohne ihre Mutter, die sich für ihr Kind entschied, schlicht nicht gäbe.

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